Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben? Die Wettermodelle wollen eine Rückkehr der Extremhitze im Juli noch nicht abschreiben. Doch wann kommt er nun, der nächste Hitzehammer?
Unmittelbar nach der historisch intensiven Hitzewelle im Juni, die Deutschland stellenweise neue Allzeitrekorde von bis zu 41,7 Grad (wie in Coschen) bescherte, deutete sich in den Berechnungen direkt der nächste Hitzehammer an.
Berechnete das US-Modell GFS diese extreme Phase anfangs noch recht ambitioniert für den Zeitraum um den 11. Juli, ist die ganz große Hitze nun erst einmal "nach hinten verschoben".
Grund dafür ist ein dynamischer Zweikampf auf dem Atlantik: Ein Skandinavientief drückt derzeit kühlere Atlantikluft in den Norden, während ein Keil des Azorenhochs dagegenhält.
Nach den aktuellen Modellläufen kann es ab dem übernächsten Wochenende (11./12. Juli) mit Spitzenwerten von teils deutlich über 30 Grad temperaturtechnisch wieder deutlich nach oben gehen – allerdings erst einmal räumlich stark begrenzt auf den Süden und Westen Deutschlands.
Brütend heiße Temperaturen wie zuletzt Ende Juni spielen in der kommenden Woche zwar (noch) keine Rolle, so ganz verabschieden wollen sich die Modelle von der Rückkehr der Extremhitze derzeit aber auch nicht:
Geht es nach den neuesten Trends des GFS-Hauptlaufs, könnten Ventilatoren und Klimageräte zum dritten Juliwochenende hin wieder flächendeckend auf Hochtouren laufen (s. Karte unten).
Die grundlegende Erhaltungsneigung des Sommers bleibt also hoch!
Wie immer gilt jedoch: Bei solchen Mittelfrist-Szenarien handelt es sich um erste Trends und noch keine festen Vorhersagen – in den kommenden Tagen kann sich in den Modellläufen noch einiges verschieben.
Wir bleiben für euch natürlich ganz nah am Thema dran und informieren euch direkt, sobald sich eine Richtung festigt!
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